Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen Altenbochum

Katholische Liebfrauen-Gemeinde Altenbochum/Laer

Zukunftskonzept

unser Bistum

und

unsere Gemeinde

Gemeindetermine 2009 (Bitte anklicken!)

Fortsetzung folgt . . .

Informationen aus dem Pfarrgemeinderat 27.06.2008


Liebe Gemeindemitglieder aus Liebfrauen und Fronleichnam!

Jetzt sind Ferien und ich wünsche Ihnen, dass es für Sie eine Zeit zum Durchatmen und zur Erholung gibt. Auch der Pfarrgemeinderat hat sich zu einer letzten Sitzung vor der Urlaubszeit getroffen, bevor ab August der "Endspurt" auf dem Weg zur Gemeindefusion Liebfrauen/Fronleichnam und zur Gründung der Pfarrei im Bochumer Osten, zu der wir dann gehören werden, ansteht. Auf einige Wegmarken möchten wir als Pfarrgemeinderat Sie auf den nächsten Seiten hinweisen. Zunächst aber ein Blick zurück. Im Mai hat die Fronleichnamgemeinde ihr Pfarrfest ein letztes Mal am "alten Ort" gefeiert. Es war ein schönes Fest, die Stimmung war gut, viele waren da und viele haben mitgeholfen. Der Pfarrgemeinderat sagt im Namen der Gemeinde insbesondere der Pfarrfestleitung und auch allen anderen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön dafür.

Es grüßt Sie herzlich

Thomas Wrede (Pfarrgemeinderatsvorsitzender)

Aus dem Pfarrgemeinderat gibt es zu berichten:

  • Ein "Sachausschuss Liturgie" wurde eingerichtet, der sich zunächst mit der Planung der Gottesdienste zur Gemeindeschließung und Gemeindefusion befasst und die Zusammenführung der unterschiedlichen liturgischen Traditionen und des Liedgutes in Altenbochum und Laer für die Zukunft im Blick hat.
  • Auf einer Terminkonferenz der Gruppen und Verbände aus Altenbochum und Laer wurde über die Raumbelegung in Pfarrzentrum Liebfrauen gesprochen.
  • Die neue Gemeinde nach der Fusion von Liebfrauen/Altenbochum und Fronleichnam/Laer am 1. September wird den Namen "Liebfrauen in Altenbochum-Laer" erhalten.

Zur Gemeinde- und Pfarreigründung ist besonders hinzuweisen auf folgende Termine:

  • Am Sonntag, 24. August werden Christinnen und Christen aller Gemeinden der künftigen Pfarrei im Bochumer Osten aus Altenbochum, Gerthe, Harpen, Hiltrop, Laer, Langendreer und Werne zu einer Sternwallfahrt aufbrechen. Ziel ist Tor 4 des Opelwerkes in Laer, wo um 12 Uhr die Hl. Messe gefeiert wird und anschließend Gelegenheit zum Kennen lernen und Beisammensein ist. Die Gemeinden Liebfrauen und Fronleichnam starten gemeinsam um 10 Uhr in der Liebfrauenkirche. Beachten Sie die Informationen dazu, die nach den Sommerferien als Einlegeblatt in den Pfarrnachrichten erscheinen und kommen Sie mit!
  • Vom 11. bis 29. August wird in der Sparkassenfiliale Laer eine kleine Ausstellung mit Bildern die Geschichte der Fronleichnamgemeinde darstellen.
    · Am Freitag, 29. August um 18 Uhr wird es in Laer einen Erinnerungsabend geben, an dem Bilder gezeigt, Geschichten erzählt und Erinnerungen ausgetauscht werden sollen. Die ganze Fronleichnamgemeinde ist sozusagen zu einem "Familientreffen" eingeladen. Zu essen und trinken gibt es natürlich auch.
  • Am Samstag, 30. August um 18:30 Uhr wird in der Fronleichnamkirche der letzte Gottesdienst gefeiert, bevor die Kirche dann außer Dienst gestellt wird.
  • Am Sonntag, 31. August werden um 10 Uhr die Kirchenbücher der bisherigen Pfarrei Liebfrauen/Altenbochum geschlossen.
  • Am 1. September werden in allen Gemeinden um 18:15 Uhr die Glocken zur Begrüßung der neuen Pfarrei im Bochumer Osten läuten. Um 18:30 Uhr findet dann in allen sechs Gemeindekirchen ein Gottesdienst statt.
  • Die Fusion der Liebfrauengemeinde und der Fronleichnamgemeinde soll am 7. September um 10 Uhr in einem Gottesdienst gefeiert werden. Dazu treffen sich die katholischen Christinnen und Christen aus Laer vor der Fronleichnamkirche und nehmen die Einrichtungsgegenstände aus der Fronleichnamkirche mit, die ihren Platz in der Liebfrauenkirche finden werden. An der Stadtteilgrenze Altenbochum/Laer treffen sie sich mit den katholischen Christinnen und Christen aus Altenbochum und alle ziehen gemeinsam in die leere Liebfrauenkirche ein.
  • Nach dem ersten feierlichen gemeinsamen Gottesdienst soll es ein Fest zur Gründung der neuen Gemeinde Liebfrauen/Altenbochum-Laer geben und bei der Gelegenheit auch der neue Kaplan Kai Reinhold begrüßt werden.
  • Die Feier der Pfarreigründung mit Bischof Felix Genn wird am 19. Oktober um 16 Uhr in der Marienkirche/Langendreer stattfinden. Zu diesem Tag erscheint auch die nächste Ausgabe der Zeitung "mittendrin".
    Der Pfarrgemeinderat hat intensiv darüber beraten, was mit der Einrichtung der Fronleichnamkirche nach ihrer Außerdienststellung geschehen kann. In die Beratungen wurde der Kunstsachverständige des Bistums einbezogen. Auf der letzten PGR-Sitzung wurde (in Abstimmung mit dem Kirchenvorstand) folgendes vereinbart:
  • Altar, Ambo, Tabernakel und das Hedwigbild werden der Partnergemeinde in Schweidnitz für die neue Kirche angeboten.
  • Das Altarkreuz findet seinen Platz über dem Altar in der Liebfrauenkirche.
  • Für die Pieta soll ein Platz im Vorraum des Seiteneingangs der Liebfrauenkirche geschaffen werden. Hier soll dann auch das bisherige Altarkreuz aus Liebfrauen hängen.
  • Die Muttergottes mit Kind soll einen Platz im Kindergarten Fronleichnam finden.
  • Der alte Taufstein der Liebfrauengemeinde, der zurzeit im Haupteingang steht, soll wieder der Taufstein der Gemeinde werden und rückt in die Mitte der Kirche. Dafür werden zwei kurze Bänke im hinteren Teil entfernt. An die Stelle, an der der Taufstein bisher steht, findet das Taufbecken aus der Fronleichnamkirche seinen Platz.
  • An den Kirchenbänken hat die katholische Gemeinde auf Rügen Interesse.
  • Für die Orgel interessiert sich unsere Nachbargemeinde Bonifatius/Langendreer.

Der Pfarrgemeinderat war einstimmig der Meinung, dass damit einerseits eine gute und passende Verwendung für die Einrichtung gefunden wird und andererseits die in die Liebfrauenkirche mitgenommenen Gegenstände die Beheimatung der Christinnen und Christen aus Laer in der Liebfrauenkirche erleichtert wird.

2006
Im Vorfeld der neuen Pfarrei werden zwei Arbeitsgruppen installiert:
· ein Koordinationskreis Finanzen, Liegenschaften, Personal, dem aus allen Gemeinden der Pfarrei die Pfarrer und jeweils ein Mitglied des Kirchenvorstandes angehören;
· ferner ein Koordinationskreis Pastoral, dem paritätisch aus allen Gemeinden die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden sowie gleich viele hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dekanatskonferenz angehören.

2006
Der Bischof teilt seine Entscheidung mit: bis Ende 2008 wird im Bochumer Osten die Pfarrei Liebfrauen errichtet, zu der die sechs territorialen Gemeinden St. Elisabeth, Hl. Geist, Herz Jesu, Liebfrauen, St. Marien und St. Bonifatius sowie die zwei Personalgemeinden der Italiener und Spanier gehören.
Die Kirchen St. Joseph, Fronleichnam und St. Thomas Morus werden sog. „weitere Kirchen“, für die es keine Zuweisungen aus Kirchensteuermitteln mehr gibt; St. Ludgerus wird sog. „Filialkirche“.

2005
Verbindlicher, aber nicht endgültiger Vorschlag des Bischofs: die künftige Pfarrei „Bochum-Ost“ im Sinne einer „Körperschaft öffentlichen Rechts“ soll aus 6 Gemeinden bestehen: St. Elisabeth Gerthe (mit St. Joseph Hiltrop), Hl. Geist Harpen, Herz Jesu Werne, Liebfrauen Altenbochum (mit Fronleichnam Laer), St. Marien Langendreer (mit St. Ludgerus Langendreer) und St. Bonifatius Langendreer (mit St. Thomas Morus Langendreer). Pfarreiname und Pfarrkirche: Liebfrauen.

2005
1. Die jeweiligen ökumenischen Arbeitskreise in Altenbochum und Laer schließen sich zusammen
2. Erstmals wird ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat für Liebfrauen und Fronleichnam gewählt.

2005
Bischof Dr. Felix Genn stellt das „Zukunftskonzept des Bistums Essen“ vor:
1. Neuordnung der Diözesanebene: das Bischöfliche Generalvikariat Essen wird umstrukturiert und in der Größe halbiert
2. Neuordnung der Stadtebene: sie wird umorganisiert, anders zugeordnet und wesentlich wegfallen
3. Neuordnung der Pfarreiebene: nach Auflösung der jetzigen werden rund 35 neue Großpfarreien neu gegründet als „Gemeinschaft von Gemeinden“
4. Neuschaffung einer zentralen Trägergesellschaft für alle Tageseinrichtungen für Kinder
Das Personal wird drastisch reduziert, und für rund 100 „weitere Kirchen“ gibt es künftig keine Geldzuweisung mehr.

2003-2004
1. Verschiedenen Gruppen beider Gemeinden wie z.B. Frauengemeinschaft, Caritas, Ministranten und Katholische Junge Gemeinde suchen nach Formen einer engeren Zusammenarbeit
2. In einer gemeinsamen „Terminekonferenz“ wird die Jahresplanung koordiniert
3. Die Gottesdienste werden den Bedürfnissen angepasst und reduziert; die Liturgiepläne werden aufeinander abgestimmt und die Zelebranten „roulieren“.

2002
Die Pfarrgemeinden Liebfrauen Altenbochum und Fronleichnam Laer intensivieren ihre Kooperation:
1. Nach dem Weggang von Pfarrer Michel in Laer wird Pfarrer Janssen von Altenbochum auch dort Pfarrer, Pastor Nentwig wird vicarius cooperator für beide Gemeinden, die Gemeindereferentinnen Schürk und Stegmann sind ebenfalls für beide Gemeinden zuständig

2. Die neuen Pfarrgemeinderäte beider Gemeinden beschließen, gemeinsam zu tagen.

2002
Das Ergebnis des 1992 eingeleiteten Prozesses stellt sich so dar:
von 327 Pfarrgemeinden haben 66 zu 29 Pfarrgemeinden fusioniert, so dass es heute bistumsweit 290 Gemeinden gibt;
108 Gemeinden werden sich in nächster Zeit zusammenschließen, aus denen dann 42 neue entstehen werden;
74 Gemeinden gibt es bis heute, die als solche auf längere Sicht noch von einem je „eigenen“ Pfarrer geleitet werden;
116 Pfarrgemeinden kooperieren schon jetzt oder künftig in 47 Pfarrverbünden.

2000-2002
Unter dem Thema „Zukünftige Gestalt der Kooperation der Pfarrgemeinden“ werden die Kooperationseinheiten aufgefordert, drei Möglichkeiten der Kooperation zu prüfen und dem Bischof in einem Votum mitzuteilen.

1998-1999
Der Entwurf eines „Stellenplan 2006“ mit einer Hochrechnung zur personellen Entwicklung im Bereich der pastoralen Berufsgruppen bis zum Jahr 2006 sowie einer Übersicht über die Zuordnung der Geistlichen und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Kooperationseinheiten wird den Gemeinden zur Überprüfung zugesandt. Nach Rückmeldung und Korrektur wird die endgültige Fassung festgesetzt.

1996-1997
Eine außerordentliche Dechantenkonferenz berät die Ergebnisse, und nach dem abschließenden Votum der Gemeinden setzt der Bischof die „Kooperationskarte für das Bistum Essen“ in Kraft.

1994-1995
Die Ergebnisse dieser Beratungen werden vom Bistum ausgewertet, mit anderen notwendigen Überlegungen verbunden, koordiniert, zu einer bistumsweiten „Kooperationskarte“ zusammengestellt und vor Ort diskutiert.

1993-1994
Aufgrund von ersten Überlegungen entsteht die „Orientierungshilfe zur Pastoralplanung in den Gemeinden des Bistums Essen“, die Bischof Dr. Hubert Luthe zur Beratung an alle Gemeinden sendet.

1992
Fragen auf dem Hintergrund der personellen und finanziellen Möglichkeiten
1. wie kann das Wort Gottes glaubwürdig verkündet werden?
2. wie kann in erreichbarer Nähe regelmäßig Eucharistie gefeiert werden?
3. wie können Sakramente gut vorbereitet gespendet werden?
4. wie können die vielfältigen caritativen Aufgaben wahrgenommen werden?
5. wie kann christliche Gemeinschaft erfahren und gelebt werden?
eröffnen einen Entscheidungsprozeß zur Kooperation von Pfarrgemeinden.

1958-1991
Die Situation verändert sich langsam, aber stetig:
1. das Bistum verliert fast ein Drittel der Gemeindemitglieder
2. die Zahl der Priester reduziert sich erheblich
3. die hohe Arbeitslosigkeit und die Steuerreform erschweren die Finanzierung.



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