Tausende Trauernde ließen in Duisburg
21 schwarze und 511 weiße Ballons
für die 21 Toten und über 500 Verletzten der Loveparade zum Himmel steigen. Ein bewegendes Zeichen, das zum Himmel weist.
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste, in ihrem Gospel "Because he lives, I can face tomorrow" ("Weil ER lebt, kann ich das Morgen bewältigen") beschreibt das Liedtexterpaar Gaither ein Stück eigene Lebenserfahrung: die Zuversicht, dass es durch die Auferstehung Jesu möglich ist, der Zukunft entgegen zu schauen - auch angesichts solch existenzieller Katastrophen. Eine Zuversicht voll Hingabe und Vertrauen, die stärker ist als der Tod.
Wir haben für die Toten und Verletzten des Unglücks und deren Angehörigen in unserer Gemeinde gebetet, ganz so wie wir es auch für so viele Tote tun, die keine Schlagzeilen machen. Schließen wir sie auch in den kommenden Wochen in unser Gebet ein, wenn es in den Medien um sie stiller wird. Und vergessen wir dabei die vielen Traumatisierten und die Notfallseelsorger nicht! Beten wir ebenso für diejenigen, die zu den Verantwortungsträgern der Loveparade gehören und möglicherweise Schuld auf sich geladen haben. Beten wir auch für einen menschlicheren Umgang mit ihnen. Im Gebet verbunden
Ihr und Euer Kai Reinhold, Kaplan